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Gesellenprüfung: Zulassung in Ausnahmefällen

Zur Gesellenprüfung können Sie auch zugelassen werden, wenn Sie mindestens das Eineinhalbfache der vorgeschriebenen Ausbildungszeit in dem Beruf tätig gewesen sind, in dem Sie die Prüfung ablegen wollen.  


Beschreibung

Die Handwerkskammern können in Ihren Prüfungsordnungen eine längere erforderliche Tätigkeitsdauer festlegen.

Als Zeiten der Berufstätigkeit gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen, einschlägigen Ausbildungsberuf. Vom Nachweis der Mindestzeit  kann ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn Sie durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft machen, dass Sie die erforderliche berufliche Handlungsfähigkeit erworben haben.

Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland werden dabei berücksichtigt.



Zuständigkeit

An die zuständige Handwerkskammer (HWK), Kreishandwerkerschaft oder Innung.



Kosten

Über die Höhe der zu entrichtenden Prüfungsgebühr erteilt die Kammer oder Innung Auskunft.




erforderliche Unterlagen

  • Formloser Antrag,
  • Lebenslauf,
  • Nachweise über Art und Dauer der Tätigkeit,
  • Berufs- oder Ausbildungszeugnisse,
  • gegebenenfalls andere Nachweise über den Erwerb der beruflichen Handlungsfähigkeit.



Rechtsgrundlage

§ 37 Abs. 2 Handwerksordnung (HwO),
§ 45 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz (BBiG).

§ 37 HwO

§ 45 BBiG




Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Gesellenprüfung im Handwerk finden Sie auf den Internetseiten der Handwerkskammer Lübeck.

Gesellenprüfung




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Ansprechpartner

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Düsternbrooker Weg 64
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Tel.: +49 431 988-8650
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E-Mail: info@ea-sh.de
Web: www.ea-sh.de
 


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24937 Flensburg

Postanschrift
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Tel.: 0049461 866-0
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E-Mail: info@hwk-flensburg.de
 


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Quelle der Inhalte:
Landesportal Schleswig-Holstein