Ortskernentwicklungskonzept

Aufstellung eines Ortskernentwicklungskonzeptes (OKEK)

Die Gemeinde Bovenau erarbeitet ein Ortskernentwicklungskonzept (OKEK) – angesichts wachsender Herausforderungen, die in Bovenau weniger den demografischen, als den strukturellen Wandel betreffen. In Bovenau macht ein steigender Bedarf an Wohnraum die Ausweisung neuer Wohnflächen notwendig. Parallel dazu müssen die Infrastruktureinrichtungen überprüft und ggf. angepasst werden, die das Gemeindeleben und das Miteinander der Ortsteile sowie die Einrichtungen der Nahversorgung und Daseinsvorsorge betreffen.

Ziel ist es, mit dem OKEK den Herausforderungen der Gemeinde frühzeitig zu begegnen, indem ein prägender und attraktiver Ortskern als Lebensmittelpunkt etabliert wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der zukunftsorientierten, strategischen Entwicklung der kulturellen und sozialen Stätten und Angebote – unter Beteiligung der Bürger*innen sowie relevanter Akteure. CONVENT Mensing unterstützt die Gemeinde und die Arbeitsgruppe bei der Entwicklung des OKEKs.

Im August 2019 hat die Arbeitsgruppe mit einer Startwerkstatt begonnen. Eine Vor-Ort-Begehung sowie eine Werkstatt mit Akteuren aus den lokalen Vereinen wurde am 23. Oktober durchgeführt.

Gefördert wird das Vorhaben mit Mitteln des Landes und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK).

 

 

Resümee zur Startwerkstatt mit den Vertretern der Vereine, Verbände und Einrichtungen (23.10.2019)

Wie soll der Ortskern von Bovenau zukünftig aussehen und wo sollen sich die Hauptfunktionen des Dorflebens konzentrieren? Diese Fragen beschäftigten Vertreter*innen von Bovenauer Vereinen und Institutionen sowie der Gemeindevertretung auf einer Werkstatt am 23. Oktober. Auf dem Weg zum Orts(kern)entwicklungskonzept (OKEK) für Bovenau moderierte das Beratungsbüro CONVENT Mensing den Abend und suchte gemeinsam mit den lokalen Akteuren nach kreativen Antworten und Ideen.

In der Diskussion wurde deutlich, dass das Leben in Bovenau sich auch zukünftig im und um das Bürgerzentrum 'Uns Huus' abspielen soll, da sich an diesem Standort durch die Bündelung der verschiedenen Nutzungen Synergien ergeben – und ein gemeinsamer Treffpunkt. „Dadurch können das Miteinander und das Wir-Gefühl im Ort gestärkt werden“, wie es eine Teilnehmerin auf den Punkt brachte. Auch wenn es Optimierungspotenziale bei Raumbedarfen und interner Organisation gibt, sollten keine Nutzungen in den ehemaligen Ortskern verlagert werden. Auch der Gastraum und die Küche sollen – ggf. erweitert – am Standort bleiben. Trotzdem ist eine mögliche Wiedereröffnung des Kirchspielkrugs wünschenswert.

„Gleichwohl gibt es Optimierungspotenziale, mithin Chancen für mehr Platz, durch die künftige Verlagerung des Feuerwehrgerätehauses in ein neues Gebäude“, betonte Bürgermeister Daniel Ambrock. Dadurch ergeben sich bei Uns Huus Möglichkeiten für Umnutzungen und Ergänzungen. Als Grundlage für mögliche Aus-, Um- und Neubaumaßnahmen wurde vereinbart, dass die Vereine und Institutionen ihre Bedarfe anmelden: Hallenzeiten nach Sparten, Veranstaltungen, Raumbedarf für Geräte, Umkleideräume, Duschen etc. Die Lenkungsgruppe wird anschließend in die konkreteren Planungen übergehen.  

Ziel ist es, mit dem OKEK Herausforderungen der Gemeinde, etwa aufgrund des demografischen Wandels, frühzeitig zu begegnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der zukunftsorientierten, strategischen Entwicklung der kulturellen und sozialen Stätten und Angebote – unter Beteiligung der Bürger*innen sowie relevanter Akteure. Zudem gilt dem Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Ortsteilen Bovenau / Wakendorf und Ehlersdorf ein besonderes Augenmerk.

Ansprechpartner

Amt Eiderkanal
FB III -Bauen und Umwelt-
Frau Jördis Behnke
Schulstraße 36
24783 Osterrönfeld

Telefon: 04331-84 71 36
Fax: 04331-84 71 71
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